Geschichte

Wetzlar

An der Stelle des heutigen Wetzlarer Doms wurde 897 eine Kirche erbaut. Dies war der Grundstein der Stadt Wetzlar. Im 10. Jahrhundert entstand das Stift zu Ehren Mariens. Handwerker und Händler folgten, es entstand ein Marktort.

1262 erbauten die Franziskanermönche die Klosterkirche am Schillerplatz. 1285 folgten den Franziskanern die Ritter des Deutschen Ordens und errichteten einen Ordenshof mit Komturei, Elisabethkapelle und Zehntscheune.

1689 gelang es den Wetzlarer Stadtvätern das Reichskammergericht, das höchstes Zivilgericht des Römischen Reiches, nach Wetzlar zu ziehen. Dies brachte einen großen Erfolg für die Stadtentwicklung. In dieser Zeit entstanden viele der heute noch zu bewundernden Fachwerkhäuser der Wetzlarer Altstadt.

Im 19. Jahrhundert wurde Wetzlar zum Industriestandort. Die traditionellen Kleinbetriebe der Eisenerzeugung und -verarbeitung entwickelten sich durch den Bau der Eisenbahn zu Industriebetrieben. Buderus schrieb hier Industriegeschichte. Auch wenn in den 80er Jahren der letzte Hochofen geschlossen wurde, ist Wetzlar immer noch ein wichtiger Industriestandort.

Auch durch optische Präzisionsgeräte wie Leica, Hensoldt, Seibert ist Wetzlar weltbekannt.

 

Weitere Informationen zur Stadt Wetzlar finden Sie auch auf der Homepage www.wetzlar.de